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Herpetofauna NRW

Willkommen auf der Website des Arbeitskreises Amphibien und Reptilien NRW zur Herpetofauna von Nordrhein-Westfalen
– gegründet 1978 –
Homepage seit dem 11. November 2001

Tagung zu Amphibien der FFH-Richtlinile

Internationales Amphibienschutzsymposium: Habitatschutz und Biotopvernetzung für Arten der FFH-Richtlinie
vom 19. bis 21. Mai 2022 in der Region Aachen
Die NABU-Naturschutzstation Aachen und die Biologische Station StädteRegion Aachen veranstalten im Rahmen der Projekte LIFE-BOVAR und LIFE-Amphibienverbund ein gemeinsames Symposium. Im Fokus der Tagung stehen die Zielarten Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke und Kreuzkröte. Alle drei Arten sind stark gefährdet und in den Anhängen zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gelistet. Ihr aktueller Erhaltungszustand ist in NRW und Deutschland ungünstig. Gezielte Maßnahmen zur Stabilisierung von Populationen sind deshalb notwendig. Mit dem Symposium sollen ein Fachaustausch und ein Wissenstransfer zu den Themen Habitatschutz und Biotopvernetzung angeregt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens sind Exkursionen in die Projektgebiete.
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Bioblitz 2022

Mithilfe einer App Arten bestimmen

Für Naturbegeisterte – Deutschlandweiter Wettbewerb zur Artenvielfalt im Jahr 2022
Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, können das Wissen zu bestimmten Themen deutlich erweitern.
Das gilt auch für die Kenntnis der heimischen Natur. Schon immer haben Bürger mit ihren Beobachtungen zur Flora und Fauna das Wissen um unsere Arten vermehrt. Früher war es aber mühsam, die eigenen Beobachtungen an die entsprechenden Stellen weiterzugeben. Wer wusste schon, welche Organisation, welches Institut, welcher Verein oder welcher Experte Daten zu einer Art oder Artengruppe benötigt und für wissenschaftliche Zwecke oder für den Naturschutz sammelt. Tatsächlich sind es für jede Artengruppe andere Experten.
Heute ist es wesentliche einfacher, mit den Experten in Kontakt zu kommen. Nicht nur, dass für die Beobachtungen ein Adressat bekannt ist, die Experten prüfen auch die Artbestimmung, geben Hinweise und korrigieren Fehlbestimmungen.
Dafür gibt es inzwischen eine nahezu universale, nichtkommerzielle Plattform weltweit. Observation.org wurde in den Niederlanden entwickelt, setzt sich aber inzwischen auch in Deutschland und besonders in Nordrhein-Westfalen als führendes Forum durch.
In NRW wird es vom LWL-Museum für Naturkunde offiziell gefördert, viele landesweite Facharbeitsgruppen, inzwischen auch viele Biostationen nutzen das System und viele Spezialisten (weltweit und regional) helfen bei der Validierung der gemeldeten Beobachtungen.
Das LWL-Museum für Naturkunde hat mit seinen regionalen und lokalen Partner jetzt zu einem Wettbewerb aufgerufen. Hier treten die kreisfreien Städte und Kreise gegeneinander an. Aus welcher Stadt oder welchem Kreis werden die meisten Arten gemeldet? Am 01. Januar 2022 starten die sogenannten „Bioblitze“ und alle Meldungen bis Ende Jahres werden gezählt.
Mitmachen kann tatsächlich jeder. Wer nicht genau weiß, welche Art er vor sich hat, kann es mit der App „ObsIdentify“ versuchen. Ein oder mehrere Fotos der Pflanze oder des Tieres genügen oft, um mithilfe künstlicher Intelligenz ein Namensvorschlag zu erhalten. Auch solche Beobachtungen werden später noch von Experten gesichtet. Beobachtungen können aber auch online eingetragen werden und wer die Namen der Pflanzen und Tiere kennt, kann die Funde auch direkt mit ihrem Namen per App (ObsMapp und iObs) eintragen.
Foto: Mithilfe der künstlichen Intelligenz Pflanzen und Tiere bestimmen, dazu fordert das LWL-Museum für Naturkunde auf. LWL/Steinweg
Für Interessierte stehen Informationen zu dem Projekt #bioblitz2022 auf der Website bereit: www.bioblitze.lwl.org.

Jahresbericht des Arbeitskreises

Rana

Neue Rote Listen für Deutschland

Mertensiella

Elaphe

Mit einem Beitrag zu Arno Geiger ... Schwerpunktheft zum Grasfrosch

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Letzte Änderung am Dienstag, 28. Dezember 2021 um 13:33:20 Uhr.

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