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Teichmolch - Lissotriton vulgaris

Teichmolch-Männchen

Teichmolch-Männchen (Mai 2003). Man beachte den durchlaufenden Rückenkamm, die großen Flecken auf Rücken, Flanken, Bauch und Kehle, die kräftig orangefarbene Unterseite und im Vergleich zum Weibchen auch die große Kloake.

Bestimmung

Zur Unterscheidung von Teich- und Fadenmolch-Weibchen siehe Rundbrief Nr. 28 April 2005 (Bestimmungshilfen: Pdf-Datei 3120 kB hier laden).

Teichmolch-Männchen von der Unterseite. Man beachte die großen Fleckung auf Bauch und Kehle. Foto: M. Schlüpmann Teichmolch-Weibchen von der Unterseite. Man beachte die Fleckung auf Bauch und Kehle, sowie die beschfarbene Grundfärbung der Kehle (die Kehle der Fadenmolche ist ungefleckt und fleischfarben (unpigmentiert). Man beachte auch die kräftig orangerote Schwanzwurzelunterseite. Foto: M. Schlüpmann
Teichmolch-Männchen bereits in Landtracht (Oberhausen Juni 2003). Die typischen Streifen am Kopf sind gut zu erkennen (anderer deutscher Name: Streifenmolch). Fotos: M. Schlüpmann. Teichmolch-Weibchen, dahinter ein Männchen (2003). Foto: M. Schlüpmann

Verbreitung

Teichmolch

In den Niederungen ist der Teichmolch die mit Abstand häufigste Art, er ist aber auch im Bergland noch weit verbreitet, tritt dort allerdings deutlich hinter Berg- und Fadenmolch zurück. Während letztere eher in den waldreichen Landschaften überwiegen, ist der Teichmolch schwerpunktmäßig in Gewässern der offenen Landschaften zu finden, ohne allerdings Waldgebiete zu meiden. Nach Blab et al. (1991) haben Laubwälder möglicherweise einige Bedeutung für die Ausbreitung der Art.
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Eiablage

Teichmolch-Weibchen bei der Eiablage

Weibchen bei der Eiablage an Wasserpest. Die Eier werden einzeln gelegt und die Blätter um das Blatt gefaltet. Fotos: M. Schlüpmann.

Lebensraum

Laichplatz

von Berg-, Faden- und Teichmolch in Weidegelände bei Hagen.

Vom ehrenamtlichen Naturschutz Anfang der 80er Jahre angelegter Tümpel in Weidegelände. Er wurde rasch von Berg-, Faden- und Teichmolch sowie dem Grasfrosch besiedelt (Hagen-Berchum 2002). Foto: Martin Schlüpmann.

Kenntnistand

Ebenso wie beim Kammolch lassen sich beim Teichmolch die Individuen individuell anhand des bauchseitigen Fleckenmusters unterscheiden, was sinnvolle Untersuchungen zur Lebensweise und Populationsbiologie ermöglicht. Auf populationsbiologische Studien aus dem Münsterland (Glandt 1980) und aus dem Kottenforst bei Bonn (Blab & Blab 1981) wurde bereits aufmerksam gemacht. Weitere Untersuchungen wären wünschenswert.

Letzte Änderung am Sonntag, 25. Juni 2017 um 12:41:28 Uhr.

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