Neuer Verbreitungsatlas

Am 8.11.2013 hat die Projektgruppe beschlossen, bis zum Ende des Jahrzehntes einen neuen Verbreitungsatlas der Amphibien und Reptilien von NRW zu erstellen.

Der Arbeitskreis wird bis Ende des Jahrzehntes ein neuen Verbreitungsatlas (kein Handbuch!) herausgeben. Der Atlas wird neben einer allgemeinen Einführung, für jede Art mindestens eine Kartenseite und wenige Seiten Text enthalten. Der Atlas und die in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden auch eine Grundlage der neu zu erarbeitenden Roten Liste NRW (ca. 2010) sein.
Auf der Tagung am 17.11.2013 wurde das Projekt bekannt geben und offiziell gestartet.

Basis

Es werden nur Fundpunktdaten erhoben, keine reinen Rasterdaten.

Online-Kartierung

Die Daten werden vornehmlich mit dem Fundmeldesystem erhoben.
Damit erübrigen sich im Prinzip alle Fragen nach der technischen Abwicklung der Datenerfassung und der Koordinaten-Ermittlung. Auch MTB-Quadranten müssen nicht mehr ermittelt werden.

Digitale Offline-Kartierung

Für Personen, die ihre Daten aus bestehenden Datenbanken exportieren, stellen wir ggf. einfache Tabellen (i. d. R. Excel) entsprechend der Online-Datenbankstruktur zur Verfügung.

Folgende Spalten sind erforderlich (* = Mindestangaben):
*Art = deutscher Name
*Anzahl = Zahl oder Häufigkeitsangabe
*Status = Ad., Juv., Ad. & Juv., Larv., Überf., Tot
*Tag
*Monat
*Jahr
*Stadt = Kreisfreie Stadt oder Kreis (KFZ-Kennzeichen)
*Fundstelle = Fundort und Fundpunkt
*lat = Koordinate rechts (s. u.)
*lng = Koordinate hoch (s. u.)
MTBNr = optional
Bemerkungen = frei verwendbares Feld: weitere Beobachtungen, Details zum Lebensraum etc.
*Beobachter = Vor- und Nachname

Ist eine analoge Kartierung noch möglich?

Ja, Personen, die Computer nicht nutzen, können uns die Fundpunktdaten auch auf Papier liefern.

Die Ermittlung von Koordinaten und Quadranten ist dabei nicht unbedingt notwendig. Stattdessen können auch Karten oder Kopien derselben mit den eingezeichneten Fundpunkten eingereicht werden. Da die alten, amtlichen topographischen Karten (TK25, TK50, DGK) nicht mehr im Buchhandel erhältlich sind, kann auch jede andere Karte (Wanderkarte, Stadtplan etc.) verwendet werden, auf der die Funde gut kenntlich gemacht und eindeutig nummeriert sind.

Folgende Angaben sind auch hier für jeden Fundpunkt erforderlich (* = Mindestangaben):
*Art = deutscher Name
*Anzahl = Zahl oder Häufigkeitsangabe
*Status = Ad., Juv., Ad. & Juv., Larv., Überf., Tot
*Datum
*Kreisfreie Stadt oder Kreis (KFZ-Kennzeichen)
*Fundstelle = Fundort und Fundpunkt (z. B. Hagen-Hohenlimburg, oberes Wesselbachtal)
Koordinaten rechts und hoch (s. u) optional
MTBNr = Nr. der TK25 mit Qudrant optional
Bemerkungen = weitere Beobachtungen, Details zum Lebensraum etc.
*Beobachter = Vor- und Nachname

Koordinatensystem

Die Google Maps-Koordinaten werden in Anlehnung an die gängigen Geoinformationssysteme in Dezimalgraden ausgedrückt.

Dieses Koordinatenformat wird von uns daher bevorzugt.

In der Landesvermessung und amtlicherseits ist heute das früher bei uns übliche Gauß-Krüger-Koordinatensystem durch das UTM-Koordinatensystem (Universal Transverse Mercator) ersetzt worden. Die Karten verwenden meist das 1984 definierte globale Kartendatum WGS 84 (World Geodetic System 1984 Ellipsoid) als aktuelles Bezugssystem. Der Einfachkeit halber bitten wir darum dieses bei der Übermittlung digitaler Daten zu verwenden.

Das Koordinatenformat ist aber in der heutigen Zeit letztlich zweitrangig, da die Umrechnung in GIS vergleichsweise einfach ist. Es muss allerdings jeweils klar sein, in und mit welchem System die Koordinaten ermittelt wurden. Die Information muss uns daher bei Nichtanwendung unseres Online-Meldesystems zusammen mit den Daten mitgeteilt werden.

Letzte Änderung am Sonntag, 25. Juni 2017 um 12:38:21 Uhr.

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