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Bergmolch - Mesotriton alpestris

Bergmolch-Männchen

im farbenprächtigen Hochzeitskleid, dass sie nur im Frühjahr während der Laichzeit tragen. Foto: Martin Schlüpmann

Geschlechterunterschiede

Bergmolch-Männchen nach dem Verlassen des Wassers gefunden (Soest 24.5.1997). Foto: M. Schlüpmann. Bergmolch-Weibchen (Mai 2003). Foto: M. Schlüpmann.

Verbreitung

Bergmolch

Im Berg- und Hügelland ist der Bergmolch die häufigste Art, doch tritt er auch überall im Tiefland auf. Während in Westfalen die Verbreitung und relative Häufigkeit der vier Molcharten durch systematische Untersuchungen des Feldmann-Kernteames bereits in den 70er Jahren hervorragend erforscht wurde (Feldmann 1978 u.a.), fehlen vergleichbare Untersuchungen im Rheinland bis heute.
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Lebensraum

Quellstau

Laichplatz von Feuersalamander, Berg- und Fadenmolch sowie Grasfrosch in der Berchumer Heide, Hagen.

Laichplatz des Bergmolches im nördlichen Sauerland (Hagen-Berchum 2002): Der durch einen Wegdamm angestaute Bachstau ist auch Laichplatz des Feuersalamanders, des Fadenmolches und des Grasfrosches. Foto: Martin Schlüpmann.

Wassergefüllte Wagenspur

Laichplatz für Berg- und Fadenmolch.

Die schattig gelegenen, wassergefüllten Wagenspuren sind Laichplatz des Bergmolches und werden ebenfalls von Fadenmolchen und Feuersalamandern genutzt. Foto: Martin Schlüpmann.

Kenntnisstand

Populationsbiologische Studien zu Triturus-Arten aus NRW haben Glandt (1978, 1982 u.a.) sowie Blab & Blab (1981) veröffentlicht. Speziellere Aspekte berücksichtigen Feldmann & Belz (in Feldmann 1981) sowie Schlüpmann (1987).
Morphometrische Daten der Molcharten liegen vor allem aus dem südwestfälischen Bergland vor. Vergleichende Serien aus anderen Regionen wären sehr wünschenswert.
Für alle 4 Molcharten gilt auch, das über deren Lebensweise an Land so gut wie nichts bekannt ist. Durch sorgfältige Protokollierung von Landfunden kann auch jeder Kartierer hier zur Wissensvermehrung nicht unwesentlich beitragen. Dies gilt sowohl für das Sommerhalbjahr als auch für die Überwinterungsphase. Nach eigenen Untersuchungen spricht viel dafür, dass die Molche an Land überwintern.

Albinos

Albino eines Bergmolch-Weibchens aus Hagen in seinem Lebensraum (Gartenteich bei Hagen 10.5.2000). Foto: M. Schlüpmann. Dasselbe Tier. Foto: M. Schlüpmann.

Letzte Änderung am Sonntag, 26. März 2017 um 18:37:33 Uhr.

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